Ferienhaus auf den Azoren
  Santa Maria
 







Santa M
aria  -    Ilha do Sol  

Geografische Lage
Die 97,42 km² große, 17 km lange und bis zu 9,5 km breite Insel Santa Maria ist ringsum von tiefen Buchten eingeschnitten. An eine Ebene schließt sich eine Hügellandschaft an, deren höchste Erhebung mit 590 m der
Pico Alto ist. Santa Maria liegt auf 28° 08‘ westlicher Länge und 37 ° 43‘ nördlicher Breite. Die Entstehung der Insel Wie alle Azoreninseln ist auch Santa Maria vulkanischen Ursprungs. Da sie aber im Gegensatz zu den übrigen acht nicht auf der eurasischen, sondern auf der afrikanischen Kontinentalplatte liegt, entstand sie wesentlich früher durch Seebeben an dieser Stelle des Atlantikgrundes, die sie über den Meeresspiegel anhoben.
Dies beweist ihr Aufbau: über einer Basis aus Basaltgestein unterseeischen Ursprungs befindet sich eine durchschnittlich 3 bis 4 Meter dicke Schicht aus Meeressedimenten. Später gaben erneute vulkanische Aufschlüsse der Insel ihre heutige Oberflächenform.
 

Eine geschichtsträchtige Insel
Über das genaue Datum der Entdeckung von Santa Maria und damit des Azoren-Archipels gibt es widersprüchliche Angaben. Fest steht, dass der Seefahrer Diogo de Silves und seine Karavellen sie Anfang des 15. Jahrhunderts fanden.

Vermutlich im Jahre 1427 veranlasste Heinrich der Seefahrer, dass dort Rinder, Schafe und Schweine ausgesetzt wurden. Die Besiedlung begann Jahre später durch eine Gruppe Portugiesen unter der Führung des zum Legatskapitän ernannten Gonçalo Velho. Man vermutet, dass sie sich zunächst an der nach den hier lebenden Seehunden (*lobos marinhos*) benannten Praia de Lobos niederließen. Schon bald jedoch erwies sich die Bucht, in der heute der Hafen liegt, als sicherer. Die nachfolgenden Siedler gingen dorthin und bereits 1470 erhielt Vila do Porto
als erster Ort der Azoren Stadtrechte.
Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts sorgten der Weizen, der auf das portugiesische Festland und einige Jahrzehnte lang zu den portugiesischen Stützpunkten an der marokkanischen Küste exportiert wurde, und die in den nordeuropäischen Textilzentren sehr begehrten Färberpflanzen Pastell und Urzela (eine Flechtenart), für wirtschaftlichen Wohlstand. Das 18. und 19. Jahrhundert verliefen ruhig.
Allerdings sorgte der technische Fortschritt anderswo für eine Verlagerung der Märkte. Die Insel verlor an Wirtschaftskraft, viele wanderten aus. Heute lebt man von Fischfang, Landwirtschaft, Viehzucht und Dienstleistungen. Hafen und Flughafen eröffnen neue Möglichkeiten für die Zukunft.

Die Piraten auf Santa Maria
Jahrhundertelang lockten die Azoren durch ihre isolierte Lage im Atlantik Freibeuter und Korsaren an.

Santa Maria wurde erstmals 1576 von französischen Piraten heimgesucht, die eine Spur der Zerstörung hinterließen. Englische Seeräuber hatten 1589 weniger Erfolg – sie erlitten beim Versuch, an Land zu gehen, schwere Verluste. 1616 fand erneut ein Angriff statt.
Diesmal waren es algerische Piraten, die zu Hunderten die Insel 8 Tage lang besetzt hielten, während Teile der Bevölkerung in der Grotte Santa Ana Zuflucht fanden. 1675 erfolgte ein weiterer Angriff im Gebiet der Bucht von Anjos. Die Bewohner wurden misshandelt, viele gefangen genommen, um als Sklaven verkauft oder gegen ein hohes Lösegeld freigelassen zu werden.


Christoph Columbus
Auf der Rückkehr von der Amerika Entdeckung im Jahre 1493 gerieten Columbus und seine Besatzung in ein
furchtbares Unwetter, das sie zwang, bei Santa Maria zu ankern. Sie gelobten, dort, wo sie landeten würden, die Messe zu besuchen.
Dieses Versprechen wurde in der
Kapelle Nossa Senhora dos Anjos eingelöst.





Die Insel Santa Maria ist ideal für einen ruhigen und erholsamen Urlaub. Sie ist die südlichste Insel und somit die wärmste mit subtropischem Klima.
Santa Maria präsentiert sich landschaftlich äußerst reizvoll: sattgrüne, von blühenden Hortensien gesäumte Weiden.
Wildromantische Höhenzüge, rauschende Wasserfälle an idyllischen Küsten, Buchten mit hellen Sandstränden,
Meeresschwimmbäder und Naturbecken laden zum Verweilen ein. Drum herum erstreckt sich der Atlantische Ozean,
dessen mildes Seeklima vom warmen Golfstrom geprägt ist. Die Wassertemperatur bewegt sich zwischen 24 ° Celsius
im Sommer und 17 °Celsius im Winter.


 
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©beavonderinsel 2010-17

 
 


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